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Endlich: Qualifikation für Makler kommt

Erstellt von Carsten Hillmann am 28. April 2018

Ab August 2018 werden 20 Fortbildungsstunden gefordert

Was viele nicht wissen: ein Makler ist nicht gleich ein Immobilienfachwirt- oder kaufmann. Hier liegen oftmals Welten an Wissen zwischen den Berufen. Um bisher als selbstständiger Makler agieren zu können, reichte die Teilnahme an einem 1-wöchigen IHK-Kurs sowie die Gewerbeanmeldung aus. Ein Immobilienfachwirt hat studiert, und der Immobilienkaufmann eine dreijährige Ausbildung absolviert.

Leider handeln hierzulande noch viel zu viele unqualifizierte Makler mit Immobilien. Die Konsequenz daraus sind unzufriedene Kunden und ein schlechter Ruf, der auf die gesamte Immobilienbranche negativ abfärbt. Dabei ist der Kauf einer Immobilie für viele Menschen die größte Investition ihres Lebens.

Die Politik zeigte sich bislang schwerhörig auf dem Ohr der Maklerqualifikation. Kaum verständlich. Schließlich kauft man selbst ein Stück Käse bei einem ausgebildeten Verkäufer.

Aber im Zuge der neuen großen Koalition wurde endlich ein erster Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Ab August dieses Jahres müssen Makler und Verwalter eine Gewerbeordnung nach §34c beantragen, eine Vermögensschadenshaftpflicht bis 500 TEUR nachweisen und innerhalb von drei Jahren 20 Fortbildungsstunden absolvieren.

Dem IVD ist das noch zu wenig. „Das Gesetzt kann nur ein erster Schritt zu einem substanziellen Sachkundenachweis als Berufszulassung für Immobilienmakler sein“, sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des IVD. Für ihn bleibt die jetzige Regelung deutlich hinter seinen Erwartungen.

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