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Politik beschließt Neuregelung der Grundsteuer

Erstellt von Carsten Hillmann am 10. April 2018

Die neue große Koalition hat die Anpassung der Grundsteuer bis Ende 2019 vereinbart, da sie laut Bundesverfassungsgericht verfassungswidrig ist. Wie diese genau aussieht, steht noch nicht fest – verschiedene Modelle stehen im Raum. Eine Neuregelung könnte jedoch, abhängig von Grundstück und Immobilie zu deutlichen Veränderungen der Steuerlast führen. Fakt ist, sollte es zu einer Erhöhung der Grundsteuer kommen, wird diese auch wieder auf den Mieter umgelegt.

Demnach werden die Mieten – vor allem in den Metropolen – nicht sinken, sondern noch mehr steigen. Eine Entspannung am Wohnungsmarkt wäre damit nicht in Sicht: „Der Markt selbst ist der beste Regulator, nicht die Politik“, sagt Hamilton Geschäftsführer Carsten Hillmann zu dem neuen Beschluss.

Darüber hinaus werden sich die ein oder anderen schlichtweg kein Eigentum mehr leisten wollen, da auch die Kaufnebenkosten für viele jetzt schon zu hoch sind. Vor allem junge Familien wären davon betroffen. Und Deutschland ist in puncto Wohneigentum eh schon absolutes Schlusslicht im Europavergleich. Laut Hillmann ist die deutsche Politik hier auf dem Holzweg: „Eigentlich müsste Wohneigentum deutlich mehr gefördert werden, gerade im Hinblick auf Themen wie „Schaffen inflationsfreier Werte“ oder „Altersvorsorge“.“

Dieses Frühjahr laufen auch wichtige Parameter der KFW-Förderung aus. Siehe auch: Achtung: Sollzinsbindung der KfW Bank entfällt

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